GPEC 2026: Diese Themen wurden auf der BOS-Messe besonders häufig diskutiert

Die GPEC 2026 in Leipzig war insgesamt ruhiger als viele erwartet hatten. Kurz vor dem Pfingstwochenende war auf der Messe spürbar weniger Betrieb als in den vergangenen Jahren. Die Gespräche selbst waren dennoch fachlich interessant — vor allem dort, wo es um reale Integrationsprobleme in BOS-, Sicherheits- und Spezialanwendungen ging.

Dabei zeigte sich erneut: viele Herausforderungen entstehen nicht durch einzelne Funktechnologien allein, sondern durch die praktische Integration von Antennen-, Kabel- und Verbindungstechnik unter schwierigen Einsatzbedingungen.

Kabelkonfektion bleibt ein zentrales Thema in Fahrzeug- und Funkprojekten

Wie bereits auf anderen Fachmessen war auch auf der GPEC 2026 die Kabelkonfektion ein wiederkehrendes Gesprächsthema.
In vielen Funk- und Fahrzeugprojekten entstehen Probleme nicht direkt an der Antenne, sondern durch die praktische Umsetzung der Installation.
Typische Ursachen sind:

Gerade in mobilen Anwendungen entscheidet häufig die Kombination aus Antenne, Kabel und Einbausituation darüber, ob Funkverbindungen später stabil funktionieren.
Besonders in BOS-Fahrzeugen, Sonderfahrzeugen oder mobilen Kommunikationsplattformen spielen reproduzierbare und wartungsfreundliche Installationen eine wichtige Rolle.

Mehr zu unserer Kabelkonfektionierung finden Sie hier.

Tarnantennen und verdeckte Antennenintegration

Ein weiteres Thema auf der GPEC waren verdeckte oder unauffällige Antennenlösungen.
Dabei geht es häufig nicht nur um optische Aspekte, sondern um die technische Integration in Umgebungen, in denen Antennentechnik möglichst unauffällig verbaut werden soll — beispielsweise in Sicherheitsanwendungen, Spezialfahrzeugen oder verdeckten Kommunikationssystemen.
Solche Installationen stellen oft besondere Anforderungen an:

Gerade verdeckte Antenneninstallationen reagieren häufig empfindlich auf ungünstige Einbauorte oder fehlende Masseflächen.

Eine Auswahl an Tarnantennen finden Sie hier.

Funkfrequenzen und regulatorische Rahmenbedingungen

Interessant war außerdem ein Gespräch mit einem Funkgerätehersteller zum Frequenzbereich 869 MHz.
Dabei wurde deutlich, dass bestimmte Frequenzbereiche regulatorisch besonders sensibel sind und nicht uneingeschränkt genutzt werden können.
Gerade bei BOS-, Sicherheits- oder Industrieanwendungen reicht es deshalb häufig nicht aus, nur einzelne Komponenten zu betrachten.
Entscheidend ist auch die technische und regulatorische Einordnung von:

In vielen Projekten entstehen Probleme weniger durch einzelne Komponenten als durch fehlende Abstimmung zwischen Frequenzbereich, Antenne, Kabelweg und realer Einbausituation.

Mehr zu Beratung und Planung finden Sie hier.

GPS- und GNSS-Empfang in Fahrzeughallen bleibt ein Praxisproblem

Besonders interessant war außerdem ein Gespräch mit einem Anbieter von Feuerwehrhallen.
Dabei zeigte sich erneut ein bekanntes Problem:
GPS- und GNSS-Signale stehen innerhalb moderner Fahrzeughallen häufig nicht zuverlässig zur Verfügung.
Betroffen sind unter anderem:

Gerade in modernen Hallen verhindern Stahlkonstruktionen, Dämmungen oder metallische Gebäudestrukturen häufig einen stabilen GNSS-Empfang innerhalb des Gebäudes.
Das Thema GNSS-Repeater beziehungsweise GPS-Repeater bleibt deshalb in vielen Hallen- und Infrastrukturprojekten relevant.

Mehr dazu wie Sie GPS-Empfang in Ihrer Halle sicherstellen können, finden Sie hier.

Mobile militärische Kommunikationssysteme und 4x4-MiMo-Antennen

Ein weiteres interessantes Gespräch drehte sich um mobile militärische Kommunikationskoffer in Kombination mit der CASEANT 4x4 MiMo Antenne.
Solche Anwendungen zeigen, wie unterschiedlich die Anforderungen an Antennen- und Verbindungstechnik je nach Einsatzumfeld ausfallen können — insbesondere dann, wenn mobile Systeme unter schwierigen Bedingungen zuverlässig funktionieren müssen.

Gerade bei mobilen Kommunikationsplattformen spielen dabei häufig diese Faktoren eine entscheidende Rolle:

Fazit: Integration bleibt eines der zentralen Themen im BOS-Umfeld

Die GPEC 2026 war möglicherweise keine Messe mit außergewöhnlich hohem Besucheraufkommen.
Die Gespräche haben aber erneut gezeigt: die eigentlichen Herausforderungen entstehen in vielen Projekten nicht durch einzelne Funktechnologien allein, sondern durch deren praktische Integration. Gerade dort, wo mehrere Funksysteme, schwierige Einbausituationen oder besondere Einsatzumgebungen zusammenkommen, werden Antennen-, Kabel- und Verbindungstechnik schnell zum entscheidenden Faktor für die spätere Systemstabilität.

Mehr zu BOS und Public Safety & Defense finden Sie hier.

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