Antennenlösungen für Smart Metering und Smart Grid

- Energy & Utilities -

In Smart Metering und Smart Grid müssen Mess-, Steuerungs- und Kommunikationskomponenten zuverlässig Daten übertragen – oft aus Kellern, Zählerschränken, Netzstationen oder anderen technisch ungünstigen Einbauorten. Je nach Anwendung kommen Mobilfunk, LTE450, wM-Bus oder weitere Funktechnologien zum Einsatz. Entscheidend ist nicht nur, ob das jeweilige Funknetz grundsätzlich verfügbar ist. Einbauort, Abschirmung, Antennenposition, Frequenzbereich und Kabelweg bestimmen mit, ob die Verbindung am tatsächlichen Einsatzort stabil funktioniert.

PUC unterstützt bei der Auswahl und Integration von Antennen-, Kabel- und Verbindungstechnik für Smart Metering und Smart Grid.

Anwendungsfall technisch einordnen Passende Antennen ansehen

Typische Anwendungen in Energy & Utilities

In Energy & Utilities unterscheiden sich die Anforderungen vor allem danach, welche Komponenten kommunizieren müssen, wo sie installiert sind und welche Funktechnologie eingesetzt wird.
Smart Metering und Smart Grid bilden dabei zwei zentrale Anwendungsbereiche.

Smart Metering

Smart Meter Gateways und Kommunikationsmodule werden häufig in Zählerschränken, Kellern oder Technikräumen installiert. Metallische Gehäuse, Gebäudestrukturen und ungünstige Einbaupositionen können den Mobilfunkempfang beeinträchtigen. Externe Smart-Meter-Antennen können notwendig werden, wenn die Funkverbindung am Gateway nicht zuverlässig hergestellt werden kann.

Weiterführend:

Antennen für Smart Meter Gateways
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Smart Grid

Smart Grids verbinden Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Verbrauch über Mess-, Steuerungs- und Kommunikationstechnik. Dafür müssen auch dezentrale Komponenten und Standorte Daten übertragen können. Je nach Infrastruktur können beispielsweise Mobilfunk oder LTE450 für die Kommunikation eingesetzt werden. Für die Funkanbindung sind unter anderem Standort, Einbauumgebung, Frequenzbereich, Antennenposition und Kabelweg zu berücksichtigen.

Weiterführend:

Kommunikation und Antennenintegration in Smart Grids
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Warum Funkverbindungen am Einbauort scheitern können

Eine vorhandene Mobilfunk- oder Funknetzabdeckung bedeutet nicht automatisch, dass die Kommunikationskomponente am tatsächlichen Einbauort zuverlässig verbunden ist.
Keller, Zählerschränke, Schaltschränke, metallische Gehäuse und andere abgeschirmte Bereiche können die Signalbedingungen deutlich verändern.

Deshalb müssen Netzverfügbarkeit und Einbausituation getrennt betrachtet werden. Relevant sind insbesondere:

Welche Antennenlösung passt zu welcher Einbausituation?

Ob eine Funkverbindung zuverlässig funktioniert, hängt nicht nur vom verfügbaren Netz ab.
Einbauort, Abschirmung, Antennenposition, Frequenzbereich und Kabelweg müssen zur jeweiligen Anwendung passen.
Die Übersicht zeigt typische Situationen in Smart Metering und Smart Grid.

Einbausituation Typische Herausforderung Technisch zu prüfen Nächster Schritt
Smart Meter Gateway im Zählerschrank Metallische Gehäuse können Mobilfunksignale abschirmen und die Verbindung am Gateway beeinträchtigen. Signalqualität am Gateway, Antennenposition, Frequenzbereich und mögliche Durchführung aus dem Zählerschrank. Smart-Meter-Antennen vertiefen
Installation im Keller oder Technikraum Kellerlage, Gebäudestruktur und Entfernung zur möglichen Antennenposition können die Signalqualität reduzieren. Empfang am Einbauort, mögliche externe Antennenposition, Kabellänge und Kabelweg. Smart Metering vertiefen
Netzstation oder Schaltschrank Kommunikationskomponenten befinden sich häufig innerhalb technischer oder metallisch abgeschirmter Infrastruktur. Funktechnologie, Frequenzbereich, Einbauposition, Abschirmung sowie Montage- und Kabelmöglichkeiten. Smart Grid vertiefen
Viele vergleichbare Installationen im Rollout Eine technisch funktionierende Einzellösung muss an vielen Standorten reproduzierbar und wartbar umgesetzt werden können. Montagekonzept, Antennenvariante, Kabel- und Steckerkonfiguration, Austauschbarkeit und definierte Standardvarianten. Projekt technisch einordnen
Smart-Meter-Gateway im Schaltschrank mit extern montierter Mobilfunkantenne

Smart Metering: Antennen für Gateways, Zählerschränke und Rollouts

Bei Smart Metering muss die Antennenlösung zur tatsächlichen Einbausituation des Gateways passen. Neben der Signalqualität sind dabei insbesondere Frequenzbereich, Montageort, Kabellänge und Steckverbindung relevant. Bei größeren Rollouts kommt hinzu, dass sich die Installation reproduzierbar umsetzen und warten lassen muss.

Smart Meter Antennen im Detail

Smart Grid: Kommunikation in verteilten Energieinfrastrukturen

Ein Smart Grid ergänzt das Stromnetz um Mess-, Kommunikations- und Steuerungstechnik. Erzeuger, Netzbetrieb, Speicher und Verbraucher werden digital miteinander verbunden, damit Zustände erfasst, Daten übertragen und Komponenten bei Bedarf gesteuert werden können.

Für die Funkanbindung können dabei unterschiedliche Infrastrukturen und Technologien relevant sein. LTE450 ist beispielsweise speziell im Energie- und Versorgungsumfeld eine mögliche Kommunikationsinfrastruktur; daneben können je nach Anwendung auch öffentliche Mobilfunknetze oder andere Übertragungswege genutzt werden.

Welche Funktechnik und Antennenintegration geeignet ist, hängt von der jeweiligen Netzkomponente und Einbausituation ab. Netzstationen, Schaltschränke und andere dezentrale Standorte stellen dabei andere Anforderungen als klassische Smart-Meter-Installationen.

Antennenintegration in Smart Grids vertiefen
smart grid netz grafik
LTE 450mhz dekorativer Schriftzug

LTE450 in Smart Metering und Smart Grid

LTE450 ist eine Kommunikationsinfrastruktur für Anwendungen im Energie- und Versorgungsbereich. Je nach Projekt kann sie sowohl im Umfeld intelligenter Messsysteme als auch bei weiteren Kommunikationsaufgaben in Energieinfrastrukturen eingesetzt werden.

Für die Auswahl der Antenne sind der benötigte Frequenzbereich, der Einbauort, die Montageposition und die Verbindung zur Kommunikationskomponente entscheidend.

LTE450 vertiefen
energy und utilites entscheidungslogik

Was muss vor der Komponentenauswahl geklärt werden?

Für die Auswahl von Antenne, Kabel und Steckverbindung muss zunächst die konkrete Kommunikations- und Einbausituation beschrieben werden. Folgende Angaben helfen dabei, eine technisch passende Kombination einzugrenzen:

Anwendungsfall technisch einordnen

Antennen-, Kabel- und Verbindungstechnik für Energy & Utilities

PUC unterstützt bei der Auswahl und Abstimmung von Antennen, Koaxialkabeln und Steckverbindern für Smart Metering, Smart Grid und weitere Anwendungen in Energie- und Versorgungsinfrastrukturen.

Dabei werden Funktechnologie, Einbausituation, Antennenposition, Kabelweg und Anschlüsse gemeinsam betrachtet.
Neben Standardkomponenten können auch konfigurierte Kabel- und Verbindungslösungen für wiederkehrende Installationen und Rollouts umgesetzt werden.

Anforderungen einordnen

Funktechnologie, Frequenzbereich, Kommunikationskomponente und Einbauort klären.

Komponenten abstimmen

Antenne, Kabel und Steckverbinder passend zur Einbausituation kombinieren.

Kabelkonfektionierung

Über WIRIX® kann PUC Koaxialkabel in benötigten Längen und mit passenden Steckverbindern einbaufertig bereitstellen.

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Technische Vertiefungen

HIER SMART METERING UND SMART GRID SUPPORTING CONTENT

- schwierige einbauorte
- lte450
- rollout braucht reproduzierbare installation
- funktechnologie im smart metering technisch vergleichen
- warum funkprobleme in schaltschränken nicht immer reichweitenprobleme sind
- außen oder innen antenne?


Häufige Fragen

Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Smart Metering und Smart Grid:
Was ist eine Smart-Meter-Antenne?

Eine Smart-Meter-Antenne stellt die Funkverbindung eines Smart Meter Gateways oder einer vergleichbaren Kommunikationskomponente her. Je nach Einbausituation kann die Antenne direkt am Gerät oder außerhalb eines abgeschirmten Zählerschranks bzw. Technikraums montiert werden.

Gebäudestrukturen, Kellerlage und metallische Zählerschränke können Funksignale abschwächen oder abschirmen. Deshalb muss die Signalqualität am tatsächlichen Einbauort geprüft werden.

Eine externe Antenne kann sinnvoll sein, wenn die integrierte oder intern montierte Antenne am Einbauort keine ausreichende Funkverbindung ermöglicht und eine günstigere Antennenposition erreichbar ist.

Smart Grids verbinden Komponenten des Energiesystems über Mess-, Kommunikations- und Steuerungstechnik. Dadurch können Daten ausgetauscht, Netzzustände erfasst und Komponenten gesteuert werden.

LTE450 ist eine mögliche Kommunikationsinfrastruktur für Anwendungen im Energie- und Versorgungsbereich. Ob sie in einem konkreten Projekt eingesetzt wird, hängt von der vorgesehenen System- und Kommunikationsarchitektur ab.

Relevant sind insbesondere Frequenzbereich, Signalbedingungen am Einbauort, Antennenposition, Montageart, Kabellänge, Kabelweg und die benötigten Steckverbindungen.

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