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Smart Meter Antennen für Smart Meter Gateways

Smart Meter Gateways benötigen eine zuverlässige Funkverbindung. Welche Smart Meter Antenne dafür geeignet ist, hängt von der verwendeten Funktechnologie, dem Einbauort und den Montagemöglichkeiten ab. Je nach Installation kann die Antenne direkt im Zählerschrank, am Gehäuse oder abgesetzt davon montiert werden. Neben der Antennenform spielen Frequenzbereich, Kabelweg, Kabellänge und Anschluss am Gateway eine wichtige Rolle. PUC unterstützt bei der Auswahl passender Antennen- und Verbindungstechnik sowie bei der Standardisierung wiederkehrender Installationen und Rollouts.

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Smart Meter Antennen passend zur Einbausituation auswählen

Es gibt nicht die eine Smart Meter Antenne für jede Installation.
Entscheidend ist, wo das Smart Meter Gateway eingebaut wird, welche Funktechnik es nutzt und welche Montageposition vor Ort möglich ist.

Hutschienenantenne für Smart Meter Gateways

Hutschienenantenne im Zählerschrank

Hutschienenantennen werden direkt auf der DIN-Rail im Zählerschrank montiert. Dadurch bleibt die Installation kompakt und der Kabelweg zum Gateway kurz. Diese Bauform kommt infrage, wenn innerhalb des Zählerschranks ausreichende Funkbedingungen bestehen und genügend Platz für die Antenne vorhanden ist.

Typische Vorteile:

kompakte Integration im Zählerschrank, kurze Kabelwege, einfache Zuordnung im standardisierten Rollout
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Flachantenne zum Kleben oder Schrauben für Smart Meter Gateways

Flachantenne zum Kleben oder Schrauben

Flache Antennen lassen sich je nach Ausführung im oder am Zählerschrank kleben oder verschrauben. Dadurch kann die Montageposition flexibler gewählt werden als bei einer festen Hutschienenmontage. Diese Lösung eignet sich, wenn die Antenne nah am Gateway positioniert werden soll, aber eine andere Befestigungsart als die Hutschiene sinnvoller ist.

Typische Vorteile:

flexible Montage im Nahbereich des Gateways, verschiedene Positionierungen möglich, für unterschiedliche Gehäuse- und Einbausituationen geeignet
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Abgesetzte Antenne für Smart Meter Gateways

Abgesetzte Antenne

Wenn die Signalqualität im Zählerschrank oder direkt am Gateway nicht ausreicht, kann eine abgesetzte Antennenposition sinnvoll sein. Die Antenne wird dann mit Abstand zum Gateway montiert, zum Beispiel am Schrank, an der Wand oder über eine Halterung an einer geeigneteren Position. Diese Lösung ist vor allem bei schwierigeren Empfangssituationen relevant, etwa in Kellern oder stärker abgeschirmten Bereichen.

Typische Vorteile:

größere Freiheit bei der Antennenposition, bessere Anpassung an schwierige Einbausituationen, für Rollouts mit Sonderfällen gut geeignet
Antennen für abgesetzte Montage ansehen

Weiterführende Unterlagen

Technische Übersichten zu Smart Metering, Antennenbauformen und 450 MHz.

Funktechnologie und Frequenzbereich im Smart Metering

Die Bauform allein entscheidet noch nicht, welche Antenne zu einem Smart Meter Gateway passt. Zunächst muss klar sein, welche Funktechnologie das Gateway oder das zugehörige Kommunikationsmodul nutzt. Daraus ergibt sich der benötigte Frequenzbereich. Die passende Bauform richtet sich anschließend nach Einbauort und Montagebedingungen.

Funktechnologie Einsatz im Smart Metering Frequenzbereich & Antennenauswahl Mehr erfahren
LTE / Mobilfunk Mobilfunkanbindung von Smart Meter Gateways und Kommunikationsmodulen über öffentliche Mobilfunknetze. Je nach Gateway und Mobilfunkstandard Smart Meter Antennen für LTE decken je nach Modell unterschiedliche Mobilfunkbänder ab. Panorama nennt für klassische 4G-Smart-Meter-Antennen beispielsweise 698–960 sowie 1710–2700 MHz; neuere 4G/5G-Antennen können einen breiteren Bereich abdecken. Die Bauform kann von der Hutschienen- und Flachantenne bis zur abgesetzt montierten Antenne reichen. LTE im Smart Metering
LTE450 Kommunikationsanwendungen im Energie- und Versorgungsumfeld, insbesondere dort, wo 450-MHz-Infrastruktur eingesetzt wird. 450–470 MHz Für Smart Metering stehen unterschiedliche 450-MHz-Antennenformen zur Verfügung – darunter Flachantennen, Hutschienenantennen, Magnet-/Klebevarianten sowie abgesetzt montierte Antennen. Zusätzlich sind Kombiantennen möglich, die LTE und LTE450 gemeinsam abdecken. LTE450 verstehen
Wireless M-Bus Drahtlose Übertragung von Messdaten zwischen Zählern, Gateways und weiteren Komponenten im Metering-Umfeld. typischer Smart-Metering-Bereich: 868 MHz Für Wireless-M-Bus-Anwendungen stehen unter anderem Flachantennen, Hutschienenantennen, Magnetfußantennen und abgesetzt montierte Rundstrahlantennen zur Verfügung. Auch hier entscheidet der Einbauort darüber, welche Bauform sinnvoll eingesetzt werden kann. Wireless M-Bus verstehen

Kabellänge und Anschluss passend zur Installation planen

Die Antenne ist nur ein Teil der Verbindung. Auch Koaxialkabel, Kabellänge und Gateway-Anschluss beeinflussen die gesamte Installation.
Ein häufiger Praxisfehler ist eine zu lange Anschlussleitung. Überschüssiges Kabel wird dann oft einfach im oder am Zählerschrank aufgerollt.
Das ist technisch ungünstig: Die zusätzliche Kabellänge bleibt Teil der HF-Strecke und verursacht weiterhin Dämpfung.

Smart Meter Gateway im Zählerschrank mit aufgerolltem Antennenkabel im Vergleich zu passend konfektionierter Kabellänge

Deshalb sollte die Verkabelung immer passend zur Installation geplant werden:

Gerade bei wiederkehrenden Installationen ist es sinnvoll, passende Kabellängen und Steckerkombinationen vorab festzulegen, statt mit Standardlängen und Improvisation auf der Baustelle zu arbeiten.
PUC unterstützt hier mit passender Kabelkonfektionierung für definierte Längen und Anschlüsse.

Zur Kabelkonfektionierung

Smart Meter Rollouts in der Praxis standardisieren

Bei größeren Smart-Meter-Rollouts wird eine geplante Antennenlösung von vielen Monteuren an unterschiedlichen Standorten umgesetzt. Damit daraus nicht bei jeder Installation eine neue Einzellösung entsteht, sollten Montage, Kabelwege und der Umgang mit typischen Sonderfällen möglichst klar vorgegeben sein.
In der Praxis geht es zum Beispiel darum:

PUC bietet dafür Schulungen zur Antennentechnik und -montage für Monteure und Projektteams an. Behandelt werden unter anderem typische Installationsfehler, Koaxialkabel, äußere Einflussfaktoren auf die Funkverbindung und der Umgang mit Sonderfällen. Die Schulungen können nach Möglichkeit vor Ort oder online stattfinden

Mehr zu unseren Schulungen

Häufige Fragen

Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Smart Metering und Smart Grid:
Was ist eine Smart Meter Antenne?

Eine Smart Meter Antenne stellt die Funkverbindung eines Smart Meter Gateways oder einer vergleichbaren Kommunikationskomponente her. Je nach Einbausituation kann die Antenne direkt am Gerät oder außerhalb eines abgeschirmten Zählerschranks bzw. Technikraums montiert werden.

Nein. Je nach Signalbedingungen und Einbausituation kann die Antenne im Zählerschrank, am Gehäuse oder abgesetzt davon montiert werden.

Eine Hutschienenantenne kann sinnvoll sein, wenn die Antenne kompakt auf der DIN-Rail im Zählerschrank montiert werden soll und dort ausreichende Funkbedingungen bestehen.

Wenn die Signalqualität im Zählerschrank oder direkt am Gateway nicht ausreicht, kann eine andere Antennenposition sinnvoll sein. Dann müssen zusätzlich Kabellänge, Kabeltyp und Kabelweg berücksichtigt werden.

LTE450 ist eine Funktechnologie, die im Energie- und Versorgungsumfeld eingesetzt wird. Ob sie in einer konkreten Smart-Metering-Anwendung relevant ist, hängt vom jeweiligen System und Frequenzbereich ab.

Wireless M-Bus ist ein Funkstandard für die drahtlose Übertragung von Messdaten. Für diese Anwendungen stehen Antennen im 868-MHz-Bereich in unterschiedlichen Bauformen zur Verfügung.

Auch überschüssige Kabellänge bleibt Teil der HF-Strecke und verursacht Dämpfung. Deshalb sollte die Kabellänge möglichst passend zur tatsächlichen Installation gewählt werden.

Wiederkehrende Einbausituationen können in definierte Antennen-, Kabel- und Montagevarianten überführt werden. Klare Vorgaben und Schulungen helfen dabei, diese Standards an unterschiedlichen Standorten konsistent umzusetzen.

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