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Ein Smart Grid verbindet Erzeuger, Netzbetrieb, Speicher und Verbraucher über Mess-, Kommunikations- und Steuerungstechnik. Für Monitoring und Steuerung müssen Daten zwischen vielen verteilten Netzkomponenten übertragen werden. Welche Funktechnologie und Antennenlösung dafür geeignet ist, hängt von der jeweiligen Anwendung, dem Standort und den Einbaubedingungen ab. PUC unterstützt bei der Auswahl und Integration von Antennen-, Kabel- und Verbindungstechnik.
Smart Grid Antennen im Shop ansehenNetzstationen erfassen Zustände und bilden einen dezentralen Punkt innerhalb der Energieinfrastruktur. Für Monitoring und Steuerung muss die eingesetzte Kommunikationstechnik Daten zu übergeordneten Systemen übertragen können.
Je nach Standort kann sich die Funktechnik innerhalb der Station, an deren Außenwand oder abgesetzt befinden.
Kommunikationsmodule werden häufig innerhalb technischer Gehäuse oder Schaltschränke installiert. Metallische Umgebungen können die Funkverbindung beeinflussen und machen die Position der Antenne zu einem relevanten Teil der Planung.
Photovoltaik, Speicher und weitere dezentrale Energieanlagen müssen für Monitoring und gegebenenfalls Steuerung erreichbar sein.
Welche Kommunikationslösung geeignet ist, hängt unter anderem vom Standort, der vorhandenen Netzinfrastruktur und den Einbaubedingungen vor Ort ab.
Smart Grid Kommunikation ermöglicht es, Zustände verteilter Anlagen aus der Ferne zu erfassen und Informationen zwischen Feldkomponenten und übergeordneten Systemen zu übertragen.
Gerade bei vielen räumlich verteilten Assets wird die Funkanbindung damit zu einem Bestandteil der technischen Infrastruktur.
Nicht jede Smart Grid Anwendung stellt dieselben Anforderungen an die Funkverbindung.
Entscheidend ist zunächst, welche Aufgabe die Kommunikation übernehmen soll und unter welchen Bedingungen der jeweilige Standort angebunden wird.
Bei der Planung sollten deshalb vor der Auswahl einer Antenne einige grundlegende Punkte geklärt werden:
Je nach Funktechnologie, Frequenzbereich und Einbausituation kommen unterschiedliche Antennenbauformen infrage.
Die folgenden Beispiele zeigen ausgewählte Antennen für 450MHz, LTE/5G sowie kombinierte Frequenzbereiche.
LTE450 wird für Kommunikationsaufgaben in Energie- und Versorgungsinfrastrukturen eingesetzt. Der Frequenzbereich kann insbesondere dort relevant sein, wo größere Reichweiten und die Durchdringung von Gebäuden oder anderen Hindernissen eine Rolle spielen.
Bei kritischen Infrastrukturen kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Kommunikation muss nicht nur im Normalbetrieb verfügbar sein. 450connect betreibt das deutsche 450-MHz-Netz unabhängig von öffentlichen Telekommunikationsnetzen und beschreibt es für Anwendungen der Energiewirtschaft als bis zu 72 Stunden schwarzfallfest. Damit adressiert das Netz auch Anforderungen an die Verfügbarkeit von Kommunikation in Krisensituationen und bei großflächigen Stromausfällen.
Für die konkrete Funkverbindung am technischen Standort reicht die Wahl des Frequenzbereichs dennoch nicht aus. Bei Netzstationen, Schaltschränken und anderen Anlagen beeinflussen zusätzlich Antennenposition, Gehäuse, Montageart, Kabelweg und Anschluss die gesamte Funkstrecke.
Bei abgesetzt montierten Antennen gehört die Verkabelung zur Funkstrecke.
Kabellänge, Kabeltyp und Steckverbindungen müssen deshalb zusammen mit Frequenzbereich und Montageort betrachtet werden.
Vor der Auswahl sollten unter anderem geklärt sein: