Warum ist die Mobilfunkverbindung im Keller oder Zählerschrank instabil?
Welche Faktoren die Funkverbindung am Einbauort beeinflussen und warum ein guter Empfangswert allein nicht ausreicht.
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Welche Smart Meter Antenne geeignet ist, hängt von Einbauort, Antennenposition, Funktechnologie sowie Kabel und Anschluss ab. Gerade in Kellern oder Zählerschränken reicht ein guter Empfangswert allein nicht aus, um eine dauerhaft stabile Verbindung sicherzustellen.
"In der Regel ist der Rückweg zur Basisstation der Engpass."
Smart Meter Lösung anfragenEs gibt nicht die eine Smart Meter Antenne für jede Installation. Ob eine Hutschienen-, Flach- oder abgesetzt montierte Antenne sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, wo das Gateway sitzt und welche Position für die Antenne wirklich nutzbar ist. Metallische Gehäuse, Kellerwände oder ungünstige Montagepositionen können den Funkweg beeinflussen. Deshalb sollte erst geprüft werden, wo sich die Antenne sinnvoll platzieren lässt, daraus ergibt sich dann welche Bauform dazu passt.
Hutschienenantennen werden direkt auf der DIN-Schiene im Zählerschrank montiert. Das hält die Installation kompakt und den Kabelweg zum Gateway kurz. Sie eignen sich, wenn innerhalb des Zählerschranks eine geeignete Montageposition und ausreichend stabile Funkbedingungen vorhanden sind.
Hutschienenantenne ansehen
Flachantennen ermöglichen eine flexible Montage im oder am Zählerschrank. Je nach Ausführung werden sie geklebt oder verschraubt und können dadurch an einer günstigeren Position als eine fest montierte Hutschienenantenne platziert werden.
Flachantenne ansehen
Reichen die Funkbedingungen direkt am Gateway oder im Zählerschrank nicht aus, kann die Antenne an einer günstigeren Position montiert werden. Über ein Koaxialkabel wird sie mit dem Gateway verbunden. Entscheidend ist dabei nicht nur die neue Antennenposition, sondern auch der zusätzliche Kabelweg und die dadurch entstehende Dämpfung.
Abgesetzte Antennen ansehenWelche Smart Meter Antenne geeignet ist, hängt nicht nur von der Bauform ab. Zuerst muss klar sein, welche Funktechnologie und welchen Frequenzbereich das Gateway oder Kommunikationsmodul nutzt. Erst danach wird anhand von Einbauort und Montagebedingungen die passende Antennenbauform ausgewählt.
Die Antenne ist nur ein Teil der Verbindung. Auch Koaxialkabel, Kabellänge und Gateway-Anschluss beeinflussen die gesamte Installation.
Ein häufiger Praxisfehler ist eine zu lange Anschlussleitung. Überschüssiges Kabel wird dann oft einfach im oder am Zählerschrank aufgerollt.
Das ist technisch ungünstig: Die zusätzliche Kabellänge bleibt Teil der HF-Strecke und verursacht weiterhin Dämpfung.
Deshalb sollte die Verkabelung immer passend zur Installation geplant werden:
Gerade bei wiederkehrenden Installationen ist es sinnvoll, passende Kabellängen und Steckerkombinationen vorab festzulegen, statt mit Standardlängen und Improvisation auf der Baustelle zu arbeiten.
PUC unterstützt hier mit passender Kabelkonfektionierung für definierte Längen und Anschlüsse.
Bei größeren Smart-Meter-Rollouts wird eine geplante Antennenlösung von vielen Monteuren an unterschiedlichen Standorten umgesetzt. Damit daraus nicht bei jeder Installation eine neue Einzellösung entsteht, sollten Montage, Kabelwege und der Umgang mit typischen Sonderfällen möglichst klar vorgegeben sein.
In der Praxis geht es zum Beispiel darum:
PUC bietet dafür Schulungen zur Antennentechnik und -montage für Monteure und Projektteams an. Behandelt werden unter anderem typische Installationsfehler, Koaxialkabel, äußere Einflussfaktoren auf die Funkverbindung und der Umgang mit Sonderfällen. Die Schulungen können nach Möglichkeit vor Ort oder online stattfinden
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